Technische Voraussetzungen und Individualisierungsmöglichkeiten der PC- und Netzwerktechnik
Professionelle Netzwerk Inspektion vom Fachmann

Technische Voraussetzungen und Individualisierungsmöglichkeiten der PC- und Netzwerktechnik

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Wie IT-Dienstleister helfen, das Maximale an Performance zu entwickeln:

Wie abhängig heute selbst kleinste bis mittelgroße Unternehmen von einer funktionierenden IT (-Infrastruktur) sind, wird schnell klar, wenn nur an einem Arbeitsplatz der Rechner ausfällt. Bricht die Internetverbindung zusammen, liegt nicht selten der gesamte Betrieb lahm, da Prozesse nicht wie gewohnt abgewickelt werden können. Zwar kann man die Belegschaft dann ersatzweise zum Lageraufräumen oder Ablagesortieren verdonnern, dem eigentlichen Ziel des Unternehmens wird man damit aber nicht gerecht. IT-Dienstleister sichern den Betrieb, bieten aber auch die Chance auf strategische Weiterentwicklung.

Analyse und Beratung des Bedarfs an die eigene IT-Infrastruktur

Wer als Unternehmer kein eigenes Personal vorhalten will, das sich um die Office-IT, das Firmennetz, die Anbindung an das Internet oder die Produktionsrechner kümmert, braucht einen spezialisierten und flexiblen Dienstleister.

IT-Dienstleister, die in eine bestehende heterogene Landschaft einsteigen, brauchen zudem vielschichtige Erfahrungen im Umgang mit den verschiedensten Systemen und Ansätzen. Wer den IT-Service neu übernehmen will, muss die vorhandene, gewachsene Struktur analysieren. Eventuell zeigt sich danach schon ein Bedarf, bestehende Systeme zu modernisieren oder zu ersetzen. Der IT-Dienstleister leistet auf Basis langjähriger Expertise entsprechende, zielführende Beratung, schlägt Innovationen vor, evaluiert Optimierungskonzepte, stellt einen Investitionsplan auf und entwirft bei Bedarf auch alternative Lösungsansätze.

Entscheidend ist, dass der Dienstleister vielfältige Kompetenzen mitbringt, denn die IT-Landschaften sind in der Praxis oft mit der Zeit gewachsen, wurden immer wieder angepasst und erweitert. Vielleicht haben frühere Mitarbeiter, die das Unternehmen längst verlassen haben, den Grundstein gelegt und seither wurde nach und nach immer wieder eine Teillösung angebaut – oft genug wenig bis gar nicht dokumentiert.  

Der langfristige Effekt ist dann, dass die einzelnen Teile nur noch leidlich gut miteinander harmonieren. Die Netzwerk-Performance leidet an vielen Stellen. Und dann kommen laufend neue Anforderungen hinzu. Einer der letzten großen Paradigmenwechsel war die Virtualisierung, die Auslagerung von Workloads in die Cloud. Folglich hat man das eigene kleine Rechenzentrum im Keller mit den zwei oder drei Racks verkleinert oder abgeschafft und Kapazitäten in eines der Datacenter der bekannten Hyperscaler verlagert. Plötzlich hat man im Unternehmen Expertise ganz anderer Art benötigt. Die IT soll nun auch beispielsweise mit AWS oder Azure klar kommen und in kurzer Zeit entsprechend viele Instanzen dort aufsetzen und betreuen können. 

Konfiguration und Installation der unternehmensinternen IT

Natürlich kann man bei einer On-Premise-Lösung bleiben und eigene Server im Haus betreiben, nur wird man bald feststellen, dass die Konkurrenz Vorteile mit cloudbasierten Lösungen gewinnt. Time to Market ist ebenfalls ein Erfolgskriterium. So schnell bekommt man mit eigener Hardware eine Kapazitätsausweitung oft nicht realisiert, um kurzfristige Spitzenauslastungen technisch abzufangen. Und was tun mit der überschüssigen Kapazität, wenn der saisonale Run wieder vorbei ist? Eigene Hardware muss weiter bezahlt werden, gebuchte virtuelle Instanzen kann man kündigen oder einfrieren. Dennoch kann der Betrieb eigener Hardware sinnvoll sein. Die Entscheidung muss (wie so oft) individuell gefällt werden.

In letzter Zeit sieht man den Trend der hybriden Cloudlösungen: Ein Teil der Hardware steht in der Firma, der andere befindet sich virtuell irgendwo in einer Public Cloud. Und beide Teile müssen individuell zusammenwirken. Hinzu kommt oft, dass mehrere Standorte miteinander verbunden werden müssen, da sich Ressourcen teilweise auf mehrere Standorte verteilen. Die Netzwerk-Performance ist hierbei ein zentraler Erfolgsfaktor in datengetriebenen Unternehmen.

Die Anforderungen wachsen rasant. Der PC- und IT-Dienstleister muss Schritt halten können. Nicht nur mit der Weiterentwicklung der klassischen IT Infrastruktur. Die Firmenmitarbeiter müssen auch telefonieren können. So fällt auch die Administration von VoIP-Systemen in den Zuständigkeitsbereich des IT-Services. 

Zunehmend wichtiger wird das Thema Sicherheit in der Netzwerktechnik. Spam-Mails mit Virenpayloads müssen abgewehrt werden, Backups sollen zuverlässig zur Verfügung stehen, Daten müssen schon aus rechtlichen Gründen auf vielfältige Weise geschützt werden. Zudem wollen Mitarbeiter ihr eigenes Notebook oder Tablet einsetzen, idealerweise per WLAN. Eine “Bring your own device”-Strategie (kurz BYOD) muss entworfen und implementiert werden. Mitgebrachte Geräte dürfen die IT Infrastruktur jedoch nicht zusätzlich gefährden und die Netzwerk-Performance nicht vor weitere Herausforderung stellen. Um langfristige Ergebnisse bewerten zu  können, sollten alle systemspezifischen Änderungen einem mittel- langfristigen Monitoring  unterzogen werden.

Ein technischer Mitarbeiter verbindet einen Switch mit dem Gigabit Netzwerk Kabel im Daten Center
Gigibat-Netzwerk am Daten Center